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Mats Regenbogen: 1. Vorsitzender der Hamburger Tafel

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Ein Regenbogen an der Tafel


Es ist noch dunkel und früh am Morgen, als wir auf den Hof der Hamburger Tafel einbiegen. Doch wir sind beweitem nicht die Ersten. Eifrig laden die Helfer*innen Ware auf die Lieferwagen, die nacheinander den Hof verlassen. 3000 km werden die 14 Sprinter allein diese Woche wieder zurücklegen. Weil die Hilfe benötig wird! Wir treffen uns mit dem Geschäftsführer Mats Regenbogen. Mats bekam die Tafel quasi in die Wiege gelegt. Seit er sechs Jahre alt ist, stapft er über diesen beeindruckenden Ort, der mittlerweile 27 Ausgabestellen nördlich der Elbe versorgt. Mats Großmutter Annemarie Dose gründete die Tafel 1994. Angefangen hatte „Ami“ Dose mit einem Korb Brot, inzwischen helfen rund 100 ehrenamtliche Mitarbeiter*innen und packen 40 Tonnen Lebensmittel in der Woche.

Die Tafel sammelt Lebensmittel, die nicht mehr für den Verkauf bestimmt sind, ein und liefert diese anschließend aus. 20.000 Hilfsbedürftige werden so Woche für Woche versorgt. Welche Auswirkungen die Pandemie auf die Hamburger Tafel hat, merken wir schon vor unserem Gespräch. Wir unterziehen uns freiwillig einem Corona-Test, um ein Infektionsrisiko durch uns auszuschließen. Seit Dezember können sich die Mitarbeiter*innen hier testen lassen. Nicht nur hier kann die Tafel Vorbild sein. Wir möchten herausfinden, was die Helfer*innen in der Corona Krise antreibt und wie sie mit den Schwierigkeiten oder Engpässen umgehen.

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